Archiv der Kategorie: Social Media

Netzwerke vor Zeitungen

Soziale Netzwerke  haben erstmals die gedruckten Zeitungen als regelmäßig genutzte Nachrichtenquellen der deutschen Internetnutzer überholt. Innerhalb eines Jahres konnten die Netzwerke 6 Prozentpunkte auf 31 Prozent zulegen, während die Zeitungen 9 Punkte verloren und inzwischen nur noch von 29 Prozent der etwa 50 Millionen erwachsenen Onliner in Deutschland als Nachrichtenquelle genutzt werden. Das ist eines der Ergebnisse des Reuters Digital News Report, für den in Deutschland etwa 2000 Internet-Nutzer über 18 Jahre repräsentativ befragt wurden und der vom Hans-Bredow-Institut aufbereitet wurde. Den gesamten Report kann man hier herunterladen.

rbb|24 online

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) bietet seit heute alle seine regionalen Informationen online unter dem Markennamen rbb|24 an – auf allen wichtigen Plattformen: www.rbb24.de, www.facebook.com/rbb24.de und twitter.com/rbb24. Zudem gibt es jetzt auch die rbb|24-App für die Nachrichten aus Berlin und Brandenburg. Die App steht für die Systeme iOS und Android in den Stores zum Download bereit.

Social Media-Trends

In der Kommunikation ist Social Media nicht mehr wegzudenken. Das gilt für Medien, Unternehmen und jeden privaten Nutzer gleichermaßen. Dabei scheint die Geschwindigkeit der Entwicklungen und Neuerungen immer höher zu werden, ein Trend löst den anderen ab. Der Marketing-Guru Neil Patel hat auf seinem Blog die sechs wichtigsten Trends im Bereich Social Media beschrieben: Echtzeit-Kommunikation, Apps für das Live-Streaming von Videos, Social Commerce, SEO, mobile Geräte und datenbasierte Entscheidungen. Wer mehr wissen will, der Blogbeitrag findet sich hier.

PR in der digitalen Welt

Der Leiter Marketing & Kommunikation der Neofonie GmbH in Berlin, Sinan Arslan, der auch Mitglied im Ausschuss Digitale Wirtschaft der IHK Berlin ist, hat sich in der jüngsten Ausgabe der Berliner Wirtschaft mit der Pressearbeit im digitalen Zeitalter befasst und ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass Pressearbeit „im Marketingmix von Unternehmen weiterhin ihren festen Platz“ hat, „nur die Wege zum potentiellen Kunden sind andere als früher.“ U.a. schreibt Arslan: „Bezeichnend für Social Media ist, dass Grenzen zwischen Empfänger und Sender weitgehend aufgehoben sind. Für diese neuen Anforderungen in der PR-Arbeit sind auch neue Dienstleister und Berufsbilder entstanden.“ Weiter heißt es: „Nachrichten werden in kürzeren Abständen und in kompakter Form konsumiert, Bloggen und Twittern gehört für viele zum Alltag. Die PR muss sich auf diese Veränderungen einstellen, indem sie geeignete Strategien entwickelt, die auf interaktiven Kommunikationsstrukturen und mobilen Inhalten aufbaut.“ In diesem Zusammenhang stellt er fest: „Laut Wikipedia gibt es in Deutschland mehr als 300.000 aktive Blogger, die ihr Wissen und ihre Interessen multimedial publizieren – das sind rund sechs Mal mehr als Journalisten und Redakteure. Diese Zahl legt nahe, dass Blogger ein unumgänglicher Teil der PR-Arbeit im digitalen Zeitalter geworden sind, da sie für Nutzer und Journalisten eine wichtige Quelle zur Informationsbeschaffung darstellen.“ Abschließend heißt es: „Content Marketing ist in aller Munde, für PR aber erst mal nichts Neues. Stories wollen erzählt werden. Das tut gute PR. Neu ist allerdings, dass das Content Marketing die beiden Disziplinen PR und Marketing untrennbar zusammenführt, z.B. in Form von Webinaren, Whitepapers oder Blogbeiträgen. Die Logik dahinter ist einfach: Je hochwertiger und relevanter der Inhalt, umso häufiger wird er von anderen Online-Medien verlinkt. Der Inhalt steigt im Google-Ranking und damit auch die Wahrscheinlichkeit in Suchmaschinen in den vorderen Rängen gefunden zu werden. ‚Digitale PR‘ ist gefordert, SEO, Social Media und Content Marketing inhaltlich und technologisch zu integrieren und dabei das gewandelte Nutzerverhalten zu berücksichtigen.“